Entdecken Sie über 600 leckere Pastarezepte, raffinierte Nudelsorten und italienische Zutaten

Sie ist beliebt bei Jung und Alt und es gibt sie in unzähligen Formen. Die Pasta. Die Nudel gehört zu den beliebtesten Teigwaren Deutschlands und der Welt und hat mittlerweile sogar einen eigenen Feiertag. Der Weltnudeltag findet Jahr für Jahr am 25. Oktober statt.

Wir haben hier viel Wissenswertes zur Pasta und natürlich zahlreiche Rezepte für Nudelgerichte für Sie zusammengestellt. Denn die Pasta ist eine der vielfältigsten Zutaten, die Sie im Haus haben können. Ganz gleich ob frischer Salat, Spezialitäten mit Chili oder feine Kreationen mit cremigen Soßen, es gibt unzählige Möglichkeiten, wie Sie mit Pasta leckere Gerichte auf den Tisch bringen können. Um wem Pasta besonders gut schmeckt, der kann sich sogar problemlos jeden Tag mit einer neuen Art von Pastagericht verwöhnen.

Die Geschichte der Pasta

Wer hat’s erfunden? Eine Frage, die sich die Leute wohl bei vielen Dingen stellen. Bei der Pasta führte diese Frage aller Fragen zu einem lange andauernden Streit zwischen Italien und China. Doch seit 2005 ein Topf mit Nudeln aus dem Jahr 2000 vor Christus gefunden worden war, ist geklärt, wo die Nudel ihren Siegeszug begann. Dennoch haben die Italiener die Pasta nicht von den Chinesen kopiert, vielmehr wurde die Nudel in der Antike auch in Italien entwickelt.

In italienischen Gräbern aus dem 4. Jahrhundert vor Christus wurden Geräte zur Nudelherstellung gefunden. Also lange vor der Zeit, zu der Marco Polo auch nur geboren wurde, der schließlich aus China Rezepte und Nudelsorten nach Europa brachte. Auf die Idee, die Nudeln durch Trocknung haltbar zu machen, kamen schließlich die Araber. Eine Innovation, die die Pasta auch in Nordafrika zum beliebten Gericht werden ließ, da sich die getrockneten Nudeln in der großen Hitze dort gut aufbewahren ließen.

Andere Länder, andere Sitten

Es gibt unzählige Nudelvarianten. In Europa sind diese Varianten so zahlreich, dass es kaum möglich ist, alle zu erwähnen. Das Land mit der größten Auswahl ist in Europa zweifelsohne Italien. In Deutschland werden neben Nudeln italienischer Herkunft auch einheimische Varianten genossen, wie die vor allem im Schwäbischen bekannten Spätzle.

In Asien kennt man dagegen vor allem lange Nudeln wie Udon, Ramen oder Soba-Nudeln. Udon und Ramen kommen vor allem in Suppen zum Einsatz, wobei sie sich in der Dicke unterscheiden. Soba-Nudeln werden aus Buchweizenmehl gemacht und gelten als gesunde Pasta, die auch gerne kalt gegessen wird. Auch Reisnudeln sind beliebte Suppennudeln. Mie-Nudeln sind stattdessen die sehr schnell zubereiteten chinesischen Eiernudeln, während Glasnudeln aus Mungobohnenstärke bestehen. Letztere ist als Füllmaterial häufig in Frühlingsrollen zu finden.

Ein Produkt – unzählige Formen

Bei Pasta lassen sich im Endeffekt diese Grundformen unterscheiden:

und die Lasagne als Ausnahmeform.

Die beliebtesten Nudelvarianten

Beliebteste Pastaform ist ganz klar die Spaghetti, gefolgt von Fusilli, Penne und Tagliatelle. Auch die Makkaroni und die Orecchiette sind sehr beliebt, wobei letztere perfekt geeignet ist, wenn bei der Pasta gute „al dente“-Qualitäten gefragt sind. Fusilli kommen häufig im Salat auf den Tisch.

Die beliebtesten Pastagerichte und Klassiker der italienischen Küche

Es ist keine Überraschung, dass die Liste der beliebtesten Nudelsoßen im Lauf der letzten Jahrzehnte mehr oder weniger gleichgeblieben ist. Spitzenreiter sind alla Napoli, Bolognese mit Tomaten, Carbonara, Pesto und Aglio Olio. Am schwierigsten herzustellen ist herbei die Carbonara-Soße, denn das Eigelb darf bei der Zubereitung der Spezialität nicht gerinnen.

Pesto kann man wunderbar selbst machen. Ein Klassiker ist das Pesto aus Basilikum, Olivenöl, Salz und Pinienkernen, das im Mixer gemischt und mit geriebenem Grana-Padano-Käse verfeinert wird. Aber natürlich gibt es auch noch unzählige weitere Pesto-Varianten mit und ohne Basilikum und Olivenöl. Viele werden für die besondere Würze mit Kräutern oder Chili verfeinert.

Leckerer Genuss mit Gemüse: Lasagne mit Lachs, Spinat und Parmesan

Lasagne bringt man oftmals mit der klassischen Hackfleischsoße in Verbindung. Aber die leckeren Nudeln können auch in vielen weiteren Varianten zum Einsatz kommen. So zum Beispiel in dieser leckeren Variante mit rosa Lachs, grünem Spinat und Parmesan, die beim Essen richtig Freude macht. Aber auch vegetarische Varianten ohne Fleisch sind möglich.

Zutaten für 4 Personen

  • 400 g Lachs (Filet)
  • 550 g Blattspinat
  • 1,5 TL Honig
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 40 g Butter
  • 30 g Mehl
  • 170 ml Gemüsebrühe
  • 270 ml Milch
  • 65 ml Sahne
  • 1 EL Öl
  • 2 EL Senf (körnig)
  • 3 Stiele Thymian
  • 1,5 EL Semmelbrösel
  • 50 g Parmesan
  • 170 g Lasagneplatten
  • ½ Zitrone (bio)
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung

  1. Spülen Sie das Lachsfilet ab, schneiden Sie es als Zutat für die Lasagne in dünne Scheiben und beträufeln Sie den Fisch mit Zitronensaft und Honig.
  2. Putzen Sie den Spinat, entfernen Sie die groben Stile und lassen Sie ihn gut abtropfen. Schälen Sie Zwiebeln und Knoblauch und erhitzen Sie ein wenig Öl in einer ausreichend bemessenen Pfanne. Dünsten Sie das Gemüse bei mittlerer Hitze in der Pfanne. Nehmen Sie dazu zuerst Zwiebel und Knoblauch und geben Sie dann nach etwa fünf Minuten den Spinat zu. Jetzt müssen Sie den Spinat würzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Schmelzen Sie in einem weiteren Topf 30 g Butter, rühren Sie Mehl unter und geben Sie zur Sauce Brühe, Milch und Sahne als Zutaten hinzu. Tipp: Rühren Sie die flüssigen Zutaten langsam nach und nach unter die Mehlbutter. Auch jetzt müssen Sie das Gericht wieder abschmecken. Verwenden Sie hierzu Salz, Pfeffer und Muskat.
  4. Lassen Sie die Sauce während der Zubereitung etwa drei Minuten köcheln und geben Sie dann den Thymian (nur die Blätter) und den Senf zu.
  5. Heizen Sie den Backofen auf 200 Grad (Umluft: 180 Grad) vor.
  6. Geben Sie etwas Sauce auf den Boden einer Auflaufform und schichten Sie dann abwechselnd Sauce mit Gemüse und Lasagneplatten, wobei Sie mit Nudeln und übriger Soße abschließen sollten.
  7. Geben Sie zuletzt Parmesan und Semmelbrösel auf die Lasagne und verteilen Sie die restliche Butter über dem Gericht.
  8. Geben Sie die Auflaufform in den vorgeheizten Backofen und lassen Sie die Lasagne dort etwa 35 bis 40 Minuten goldbraun backen.

Tipp: Lassen Sie die Lasagne vor dem Servieren und Essen kurz ruhen.

Wir wünschen Guten Appetit!

In Deutschland das klassische Gericht schlechthin: Spaghetti Bolognese

Wer in Deutschland ein klassisches italienisches Gericht benennen soll, dem kommen wohl gleich nach der Pizza häufig zunächst Spaghetti Bolognese in den Sinn. Denn die Deutschen lieben die Kombination aus leckerer Pasta, saftigen Tomaten, köstlichem Hackfleisch und schmackhaftem Parmesan. In Italien selbst wird man das beliebte Gericht mit Tomaten jedoch wohl eher selten finden. Denn Spaghetti Bolognese gibt es in Italien nicht. Was es gibt ist Ragù alla bolognese, ein Ragout aus Hackfleisch, Tomaten und vielen anderen Zutaten. Dieses Gericht wird aber nicht mit Spaghetti serviert. In der Regel wird das schmackhafte Tomaten-Ragout mit Tagliatelle oder Fettuccine gereicht, da diese dicker sind, die Soße besser aufnehmen und das Fleisch besser mit der Soße binden.

Unterschiedliche Farbvarianten

Pasta in verschiedenen Farben gibt Nudelgerichten den letzten Schliff. Zum Färben kommen hier verschiedene Stoffe wie Gemüse und Kräuter zum Einsatz. Möglich sind zum Beispiel Komponenten wie Sepia-Tinte, Tomatenmark, Möhre, Kürbis, Curry, Kurkuma, Spinat, Basilikum, Kakaopulver, Drachenfrucht, Heidelbeeren, Harissa, Rote Beete oder Petersilie.

Ein wahrer Crack auf dem Gebiet der farbigen Nudel ist die Amerikanerin Linda Nicholson, die auf Instagram unter dem Namen @saltyseattle wahre Nudelkunstwerke zaubert.

Einige Beispiele Ihrer Kunst:

Mit Ei oder ohne? Die unterschiedlichen Zubereitungsvarianten

Pasta mit oder ohne Ei. Eine Frage, die sich eigentlich nicht wirklich stellt, da der Unterschied einfach riesig ist. Denn Nudeln mit Ei wie die asiatischen Mie oder die schwäbischen Spätzle schmecken einfach vollkommen anders als die traditionelle italienische Pasta, die nur aus Hartweizengrieß, Wasser und Salz gefertigt wird. Sowohl Nudeln mit Ei als auch ohne lassen sich gut selbst herstellen und dann in Wasser kochen. Wie lange kommt auf den eigenen Geschmack und die jeweilige Pastasorte an. Denn jeder hat seine eigene Vorstellung von al dente.

Während Spätzle vom Teigbrett ins kochende Wasser geschabt und so gefertigt werden, werden die traditionellen italienischen Pastasorten zuerst gefertigt, dann ins Salzwasser gegeben und sind nach dem Abgießen fertig zum Servieren. Reisnudeln wiederum werden mit kochendem Wasser übergossen und dann ziehen lassen, während Soba-Nudeln nur ultrakurz gekocht werden dürfen, da sie sonst matschig werden.

Praktische Tipps und Kniffe

Pasta meisterhaft zuzubereiten ist eine Kunst für sich. Damit Sie es damit etwas leichter haben, haben wir hier noch einige praktische Tipps und Kniffe für Sie:

  • Öl glättet die Wogen und sorgt dafür, dass das Wasser nicht über den Topfrand sprudelt. Kritiker sagen jedoch, ölige Nudeln können die Soße nicht so gut aufnehmen, was ein Nachteil ist, da die Nudeln ihren Geschmack von der Soße erhalten.
  • Verwenden Sie ausreichend Wasser zum Kochen Ihrer Pasta. Ein grober Richtwert ist ein Liter Wasser pro 100 Gramm Nudeln.
  • Geben Sie Salz am besten erst dazu, wenn das Wasser bereits kocht. So löst sich das Salz direkt auf und das Edelstahl des Topfes wird nicht beschädigt. Wie viel Salz man für das Salzwasser braucht, ist ein wenig vom eigenen Geschmack abhängig. Mehr als ein Esslöffel pro Liter Wasser sollte es aber nicht sein, eher weniger.
  • Zeit und Strom sparen Sie, wenn Sie nur wenig Wasser im Topf zum Kochen bringen und den Rest mit dem Wasserkocher erhitzen.
  • Rühren Sie die Nudeln während des Kochens ab und zu um, um zu verhindern, dass die Pasta aneinanderklebt.
  • Schrecken Sie Pasta niemals ab. Es reicht, wenn Sie das Nudelwasser einfach abgießen.
  • Kochen Sie die Nudeln „on point“. Soße können Sie heiß halten, Nudeln verlieren, wenn sie warmgehalten werden, sofort an Qualität.

Verschiedene Serviervarianten

So unterschiedlich die einzelnen Pastasorten sind, so unterschiedlich sind auch die Rezepte und die Zubereitungsarten. So gibt es in der Küche Italiens zum Beispiel unglaublich viele Suppennudeln. Jede Minestrone enthält regional unterschiedliche Nudeln. Auch Tortellini in brodo sind eine beliebte Suppenvariante.

Bei den klassischen Nudelgerichten mit Soße lässt sich zwischen Rezepten mit dicken Soßen und dünnflüssigeren Varianten unterscheiden. Die dickeren Saucen passen eher zu kurzen Nudeln mit Substanz, die dünneren Saucen eher zu fadenförmiger Pasta. Alfredo-Soße wird im Idealfall zu Penne oder Rigatoni gereicht, eine leichte Fischsoße eher zu Fettuccine oder Spaghetti. Überbacken kann man jede Nudel, auch wenn die Rezept-Klassiker in diesem Bereich Lasagne, Cannelloni, Makkaroni und Rigatoni sind. Die deutschen Spätzle stellen auch hier wieder eine Besonderheit dar.



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