Welche Nudeln sind am besten für die Gesundheit?

Die Pasta gehört nach wie vor zu den beliebtesten Nahrungsmitteln der Deutschen. Doch ihr Ruf ist nicht der Beste. Schließlich sagt man der Nudel nach dick zu machen und die Verdauung unnötig zu belasten. Allerdings sind Nudeln nicht gleich Nudeln. Es gibt unheimlich viele Varianten, die von der klassischen Weizengrießnudel über Vollkornnudeln, glutenfreie Alternativen aus Hülsenfrüchten bis hin zu asiatischen Reisnudeln reichen. Wir haben uns die verschiedenen Nudelarten im Hinblick auf die Gesundheit für Sie angesehen.

Wussten Sie übrigens, dass jeder Deutsche pro Jahr mehr als sieben Kilogramm pro Jahr verzehrt und die Nudel bereits vor 4.000 Jahren in China bekannt war?

Darum haben Nudeln einen so schlechten Ruf

Vor allem Vollkornnudeln gelten als gesund.

Vor allem Vollkornnudeln gelten als gesund.

Pasta gilt gemeinhin als Dickmacher, ist aber auch eine beliebte Nahrung für Sportler. Warum ist das so? Die klassischen Nudeln liefern als Getreideprodukte viele Kohlenhydrate, die gerade für den Menschen beim Sport als wichtige Energielieferanten dienen. Diese Energie ist vor allem bei Ausdauersportarten, wie zum Beispiel Fußball, wichtig.

Zudem machen Nudeln nicht per se dick, sondern es kommt immer auf die Energiebilanz an, also darauf, wie viele Kalorien über den Tag verteilt aufgenommen werden. Werden dauerhaft mehr Kalorien aufgenommen, als verbraucht werden, nimmt man zu. Allerdings enthalten die klassischen Nudelsorten viel Stärke, die schnell zu Heißhunger führt. Man neigt also dazu, mehr zu essen, als man eigentlich müsste. Folglich werden zu viele Kalorien aufgenommen. Um dieses Problem zu umgehen und die Stärke zu „entschärfen“, isst man klassische Nudeln am besten kalt oder aufgewärmt. Ob die Nudel mit oder ohne Ei zubereitet wird, ist ernährungsphysiologisch kaum von Bedeutung.

Lohnenswerte gesündere Alternativen zu klassischen Weizennudeln

Noch besser ist es, auf andere Nudelarten zurückzugreifen. Besser als die klassischen Weizengrießnudeln sind Vollkornnudeln, die von Vornherein mehr Ballaststoffe enthalten und so länger sättigen. Einen höheren Eiweißgehalt bieten zudem kohlenhydratreduzierte Nudeln aus Hülsenfrüchten, wie zum Beispiel Linsen- oder Kichererbsen-Nudeln, während die beliebten Gemüsenudeln sogar komplett ohne Kohlenhydrate auskommen. Asia-Nudeln sorgen dagegen vor allem für Abwechslung auf dem Speiseplan.