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Sichere Küche: Diese Fakten zum Brandschutz im Haushalt sollten Sie kennen!

Die Küche ist einer der wichtigsten Räume im Haushalt. Während am Herd leckere Pastagerichte garen, trifft sich die Familie am Küchentisch zum gemütlichen Plausch. Allerdings ist die Küche auch der Ort, von dem die größte Brandgefahr für das Haus oder die Wohnung ausgeht. Dies liegt hauptsächlich daran, dass sich die meisten Elektrogeräte in der Küche befinden.

Die Küche ist der wohl gefährlichste Ort der Wohnung beziehungsweise des Hauses. Brände entstehen blitzschnell.

Herd, Kühlschrank, Mikrowelle und Geschirrspüler erhöhen zwar den Komfort, gleichzeitig besteht aber durch die Benutzung elektrischer Geräte die Gefahr eines Kurzschlusses oder Kabelbrandes. Manche Geräte, wie der Kühlschrank, arbeiten im Dauerbetrieb und werden nie ausgeschaltet. Wenn Sie beim Kochen gleichzeitig Herd und Mikrowelle nutzen und nebenbei Unterhaltungen mit Familienmitgliedern oder Gästen führen, erhöht sich das Risiko, Gefahren nicht rechtzeitig wahrzunehmen. Statistisch gesehen geht die Brandgefahr in der Küche vor allem vom Herd aus, der für mehr als die Hälfte aller Küchenbrände verantwortlich ist. Ein Feuer kann bereits durch Fehler bei der Zubereitung von Speisen auf dem Küchenherd entstehen. Durch einen ungeschickten Umgang mit Fett oder Öl, welches in der Pfanne anbrennt, entwickelt sich ein Kochgutbrand. Falls das Fett Feuer fängt, besteht die Gefahr, dass Flammen des Gasherdes auf andere leicht brennbare Gegenstände in der Küche übergreifen. Geschirrhandtücher gehören deshalb nicht in die Nähe eines Herdes, sondern sollten sicherheitshalber in einer Schublade des Küchenschranks aufbewahrt werden.

Um die Sicherheit in der Küche zu erhöhen, empfehlen Fachleuten die Installierung eines Rauchwarnmelders sowie die Anschaffung eines Feuerlöschers und einer Feuerlöschdecke. Der richtige Ansprechpartner zum Thema Brandschutz ist der örtliche Schlüsseldienst, der individuell über den Umgang mit unterschiedlichen Rauchmeldern und anderen Sicherheitseinrichtungen berät. Einen professioneller Schlüsseldienst aus der näheren Umgebung finden Sie auf dieser Webseite. Der zuverlässige, rund um die Uhr erreichbare Fachbetrieb übernimmt außer einer umfassenden Beratung und der Installierung geeigneter Sicherheitstechnik auch Türöffnungen, Autoöffnungen und Tresoröffnungen an 365 Tagen im Jahr. Lassen Sie Essen, das auf der Herdplatte kocht, nie unbeaufsichtigt. Auch Kinder sollten schon frühzeitig über die möglichen Gefahrenquellen in der Küche Bescheid wissen. In mehr als 30 Prozent aller Fälle wurden Küchenbrände durch spielende Kinder verursacht.

Heiße Herdplatten: Gefahr für spielende Kinder in der Küche

Heiße Herdplatten können nicht nur für Kinder böse Überraschungen parat halten.

Heiße Herdplatten sind deshalb für Kinder tabu, so lange diese noch nicht alt genug sind, um den richtigen Umgang mit Feuer zu kennen. Die Gefahren, die von einer heißen Herdplatte ausgehen, sollten nicht unterschätzt werden. Neben Küchenbränden stellen Brandverletzungen durch überhitzte Kochplatten und heiße Pfannen das größte Sicherheitsrisiko in der Küche dar. Durch die Anbringung eines Rauchmelders kann die Gefahr eines Küchenbrandes reduziert oder ganz ausgeschlossen werden. Die Geräte arbeiten zuverlässig, erkennen Gefahren rechtzeitig und warnen die Bewohner mit einem schrillen Ton, der auch nachts nicht überhörbar ist. Der Rauchmelder sollte jedoch nicht unmittelbar in der Küche, sondern im Flur angebracht werden. Beim Kochen entsteht Wasserdampf, der ebenso wie der Kochdunst einen Fehlalarm auslösen kann.

Falls es beim Vorbereiten von Spaghetti, Makkaroni oder Lasagne zu einem Herdbrand kommt, sollte die Energiezufuhr unverzüglich unterbrochen und der Herd ausgeschaltet werden. Aus Sicherheitsgründen muss der Netzstecker gezogen oder die Sicherung komplett abgeschaltet werden. Fett in der Pfanne darf nie mit Wasser gelöscht werden, da dies zu einer gefährlichen Fettexplosion führen kann. Bei Öl oder Fett, das sich in der Pfanne entzündet hat, wird der Topfdeckel seitlich über die Pfanne gelegt und diese dann von der Herdplatte entfernt. Da Feuer Sauerstoff benötigt um sich auszubreiten, müssen bei einem Küchenbrand Fenster und Türen umgehend geschlossen werden. Eine Feuerlöschdecke ist sinnvoll, um kleinere Brände im Keim zu ersticken. Falls keine Löschdecke zur Hand ist, hilft auch ein nasses Geschirrhandtuch.

Regelmäßige Überprüfung der Küchengeräte notwendig

Die Küchengeräte sollten in regelmäßigen Abständen gewartet werden.

Der Feuerlöscher sollte im Haushalt immer an einer einfach erreichbaren und gut sichtbaren Stelle angebracht werden. Die Bedienung ist in vom Hersteller in der Gebrauchsanweisung genau beschrieben und muss allen Familienmitgliedern bekannt sein. Sicherheit in der Küche und beim Kochen lässt sich ebenfalls durch eine Überprüfung der Küchengeräte erhöhen, wobei ältere und defekte Geräte ausgetauscht werden sollten. Alterungsprozesse und poröse Kabel steigern das Brandrisiko und stellen eine zusätzliche Gefahrenquelle dar. Neuwertige Elektrogeräte hingegen erhöhen die Sicherheit und senken gleichzeitig den Energieverbrauch. Moderne Küchenherde und Kühlschränke sind meist mit zahlreichen Sicherheitsfunktionen ausgestattet. Kindersichere Schalter können nicht versehentlich betätigt werden. Eine Temperatursicherung sorgt dafür, dass sich die Herdplatte beim Erreichen einer bestimmten Temperatur automatisch abschaltet. Die meisten Gefahren in der Küche lassen sich durch einfache Sicherheitsmaßnahmen vermeiden. Manchmal genügen bereits einige Fettspritzer auf dem Küchenboden, um Verletzungen durch Abschürfungen oder blaue Flecken hervorzurufen.

Da Senioren und Kinder im Haushalt besonders gefährdet sind, sollte besonders auf deren Sicherheit geachtet werden. Töpfe mit heißem Inhalt gehören auf die hinteren Herdplatten, wo die Kochgeräte für kleine Kinder nicht erreichbar sind. Damit es beim Öffnen eines heißen Topfes nicht zu Verbrennungen kommt, verwenden Sie Kochhandschuhe oder Topflappen. Stielgriffe von Pfannen dürfen nicht über den Herdrand hinausragen und sollten sicherheitshalber nach hinten gedreht werden, damit sie kein Sicherheitsrisiko mehr darstellen. Nach dem Abschalten bleiben viele Herdplatten noch eine bestimmte Zeit lang heiß und können beim Anfassen Brandverletzungen verursachen. Eine nützliche Hilfe ist dann ein Herdschutzgitter, das speziell vor und nach dem Kochvorgang für mehr Sicherheit in der Küche sorgt.

Neben dem Herd stellen auch Waschmaschinen und Trockner ein gewisses Risiko in der Küche dar. Kleine Kinder nutzen die Waschmaschine häufig als Versteckmöglichkeit und versuchen, in die Wäschetrommel zu klettern. In einem Haushalt mit Kindern müssen diese Geräte deshalb besonders gesichert oder an einem Platz aufgestellt werden, zu dem Kleinkinder keinen Zutritt haben, beispielsweise im Waschkeller. Damit es im Umgang mit Wasserkocher und Fritteuse nicht zu Verletzungen und Verbrennungen kommt, sollten diese Geräte während des Betriebs stets beaufsichtigt und nach Gebrauch umgehend abgeschaltet werden. Beim Erhitzen von Öl oder Fett muss ein Erwachsener in der Nähe sein. Leicht entzündbare Stoffe wie Paraffine und Kerzenwachs sollten ausschließlich im Wasserbad erhitzt werden. Als wirksame Sicherheitsmaßnahme empfiehlt sich die regelmäßige Reinigung des Dampfabzugs und des Fettfilters. Das Brandrisiko in der Küche lässt sich bereits mit einfachen Maßnahmen reduzieren. Durch einen sorgfältigen Umgang mit Kochgeräten und Küchenmaschinen kann das Brandrisiko ausgeschlossen werden.