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Kennzeichnungspflicht für Eierprodukte gefordert

Als Ende Juli erste Informationen zu Fipronil in Eiern aus den Niederlanden und Belgien öffentlich wurden, sorgte dies für einen regelrechten Skandal, der weite Kreise zog. Schließlich wurden mindestens 10 Millionen der Eier nach Deutschland geliefert, von denen ein Teil auch in den Handel gelangte.

Die „Grünen“ fordern die Kennzeichnung von Eierprodukten.

Kann man als Verbraucher bei Eiern über den Herkunftsstempel an sich noch gut nachverfolgen, woher diese stammen, ist dies bei Eierprodukten wie Pasta derzeit noch nicht möglich. Etwas, das die „Grünen“ gerne ändern würden.

Die Partei fordert die Umsetzung eines Sieben-Punkte-Plans zur Kennzeichnungspflicht für eierhaltige Lebensmittel. Es soll dadurch künftig möglich sein, die Herkunft von Eiern in Pasta und anderen Eierprodukten mittels eines individuellen Nummerncodes zweifelsfrei nachzuvollziehen. Eine Neuerung, die im Fall des Falles eine exakte Rückverfolgung erlaubt und möglich macht, dass Produkte gezielt aus dem Markt entfernt werden können.

Was ist Fipronil?

Fipronil ist ein Schädlingsbekämpfungsmittel, das unter anderem auch in Floh- und Zeckenmitteln für Haustiere enthalten ist. Im aktuellen Fall gelangte es über das Reinigungsmittel Dega-16 in die Geflügelställe. Gemäß des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) sind vor allem Kleinkinder durch einen übermäßigen Verzehr Fipronil-haltiger Eier gefährdet.