Makkaroni – Die Lieblingsnudel aller Kinder

Fast alle Kinder lieben sie wie sonst keine andere. Wenn es um Nudeln geht, dann sind Makkaroni die unangefochtene Nummer eins beim Nachwuchs. Nur wenn sie den Namen schreiben sollen, dann kann es schon mal ungemütlich werde.

Makkaroni sind kurze Röhrennudeln mit einer gewölbten Form.

Makkaroni sind kurze Röhrennudeln mit einer gewölbten Form.

Denn ob nun Makkaroni oder Makkeroni, Macceroni oder Maccheroni – alle diese Schreibweisen existieren, und an dieser Stelle kann und soll nicht darüber gerichtet werden, welche korrekt ist und welche nicht. Hauptsache, die kleinen runden Röhrchen schmecken! Hohl und röhrenförmig müssen sie allerdings sein, wenn sie den Namen „Makkaroni“ in welcher Schreibweise auch immer verdient haben wollen. In aller Regel wird diese Pastavariation aus Hartweizenmehl und Wasser hergestellt. Die Standardmaße entsprechen einer Länge von drei Zentimetern und einer Dicke von drei Millimetern. Geringe Abweichungen sind aber natürlich „erlaubt“ und können je nach Hersteller auch durchaus vorkommen. Die längsten Makkaroni, die jemals auf dem Markt gewesen sind, sollen 15 Zentimeter lang gewesen sein. Mindestens ebenso wichtig wie die Form sind die Konsistenz der Makkaroni und ihr gutes Kochverhalten. Es dauert, bis Makkaroni ihren Biss verlieren!

Anders als fast alle anderen Pastasorten stammen Makkaroni nicht aus Italien, sondern sollen ihren Ursprung in Griechenland haben. Um richtig berühmt zu werden, mussten sie von dort aus allerdings erst einmal nach Süditalien gelangen. Als das geschafft war, traten sie dank einer inzwischen industriellen Fertigung ihren Siegeszug um die ganze Welt an.

Worauf man beim Kauf von Makkaroni achten sollte

Makkaroni sind heute in sprichwörtlich jedem Supermarkt und in jedem Lebensmittelgeschäft zu haben. Sie werden fast ausschließlich getrocknet verkauft und haben somit ein langes Haltbarkeitsdatum. Makkaroni eignen sich also bestens für den Vorratsschrank. Die von der Form her typischsten und besten Sorten stammen durchweg von italienischen Herstellern; es gibt sie aber auch in guter Qualität von deutschen Produzenten. Wirklich wichtig ist ein guter, ausreichend großer Hohlraum. Nur er garantiert, dass die Nudel viel leckere Soße aufnehmen kann.

Wie Makkaroni in der Küche verwendet werden

Eigentlich müsste die Frage hier lauten, wie Makkaroni NICHT verwendet werden können; dann fiele die Antwort deutlich kürzer aus. Fakt ist, dass Makkaroni ohne eine gute Soße einfach nicht leben können. Alles, was in diese Kategorie fällt, passt deshalb zu den leckeren Röhrchen und kann insofern ganz nach individuellem Geschmack zubereitet werden. In Rezeptsammlungen und Kochbüchern werden in aller Regel „reiche“, cremige Soßen empfohlen. Sahne, Schinken und Erbsen sind ein Klassiker mit Makkaroni, aber auch Hähnchen, kleine Fleischbälle und Ragout nach Bologneser Art passen bestens. Kinder lieben vor allem Aufläufe mit Makkaroni. Übrigens, für die Kleinen kann man Makkaroni auch als „Süßspeise“ zubereiten. Sie werden dann in Milch mit wenig Zucker gekocht oder anschließend mit Ahornsirup oder Honig gewürzt. Statt Gemüse werden natürlich Früchte der Saison dazu gegeben.