Farfalle – Mit diesen Nudeln flattert der Frühling auf den Teller

Bei kaum einer anderen Pastasorte ist der Name so sehr Programm: Farfalla ist das italienische Wort für Schmetterling, Farfalle sind als Plural entsprechend viele Schmetterlinge. Genau so sehen die Nudeln auch aus.

In ihrem Ursprung entwickelte sich die Pastasorte Farfalle in der antiken Region Emilia.

In ihrem Ursprung entwickelte sich die Pastasorte Farfalle in der antiken Region Emilia.

Man nehme ein Teigrechteck mit Zacken an den Enden und drücke es in der Mitte zusammen. Fertig sind die Farfalle, zumindest die, die man außerhalb Italiens kennt. Die unverwechselbare Form, die manchmal auch als Schleife interpretiert wird, macht Farfalle zu den Lieblingsnudeln von Kindern. Doch darauf sollte man sie nicht reduzieren. Farfalle werden in Restaurants nämlich auch gern zu eleganten, leichten Soßen serviert und sehen zudem zauberhaft in frühlingsfrischen Salaten aus. Farfalle sind getrocknet in allen gängigen Supermärkten und Lebensmittelgeschäften zu haben.

Worauf man beim Kauf von Farfalle achten sollte

Da sie fast ausschließlich von italienischen Produzenten stammen, können sie besten Gewissens in den Einkaufskorb wandern – man hat garantiert zum Original gegriffen. In kleinen italienischen Geschäften und Delikatessläden kann es auch frische Farfalle geben. Falls die an den Rändern keine Zacken haben, bitte nicht nervös werden! Der Inhaber stammt dann aus einer Region Italiens, in der „Fiocchi rigate“ in den Kochtopf. Das sind auch Farfalle, aber eben ohne Zacken. Weitere Bezeichnungen können Fiocchetti, Stricchetti, Nocchette oder Nocheredde lauten. All das sind klangvolle Namen für immer die gleichen italienischen Schmetterlingen.

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Wie Farfalle in der Küche verwendet werden

Farfalle sind sehr unkomplizierte Nudeln. Kinder lieben sie vor allem mit Tomatensoße. Tatsächlich eignen sie sich wegen ihrer grazilen Form auch gut für Gerichte mit leichten eleganten Soßen. Eine Zitronensoße etwa passt hervorragend; ebenso wie eine leichte weiße Soße mit Kräutern, die zu Fisch gereicht wird. Farfalle werden aber auch gern als Beilage serviert, da sie gut auf dem Teller aussehen. In dem Fall passen sie auch zu deftigeren Fleischgerichten, etwa zu Wild oder zu einem Rinderragout. Fast schon ein Klassiker sind Salate mit Farfalle. Knackfrische Gemüsesorten, eine aromatische Vinaigrette und Pastaschmetterlinge, da flattert der Frühling selbst im tiefsten Winter direkt auf den Teller. Besonders interessant wird es dann, wenn man dafür farbige Farfalle aussucht. Es gibt sie in Rot, Grün, Sonnengelb und Schwarz.