Nudelsorten

Pasta ist der italienische Begriff für Teig und der unmittelbare Bestandteil unserer Seite. Inzwischen überfluten etliche Nudelsorten den Markt und sind in den verschiedensten Formen und Größen zu haben. Auch mit den Zutaten wird heutzutage stark experimentiert, so dass Nudeln nicht immer zwangsläufig auf der Basis von gemahlenem Getreide hergestellt werden.

Natürlich werden wir es nicht schaffen, hier alle Nudelsorten vorzustellen. Jedoch sind wir bemüht, die wichtigsten Sorten für die italienische Küche hier aufzuführen und zu erläutern.

Bandnudeln sind breite Nudeln, die den Tagliatelle optisch sehr nahe kommen.

Bandnudeln

Echte Pastafans können von Nudeln einfach nie genug bekommen. Kein Wunder, wenn dann Bandnudeln oft ihre Lieblingssorte sind. Diese flache und in der Regel breite Variation liefert die meiste Nudelmasse.

Bis Mitte der 1950er unterschied man zwischen Nudeln aus Neapel und Genua. Die Wiege der Bavette war Genua.

Bavette

Bavette kommen der Spaghetti sehr nahe, sind aber im Gegensatz zu diesen sehr flach mit einer leichten Wölbung. Teilweise werden die Nudeln aus Genua auch als flache Bandnudeln bezeichnet.

Cannelloni werden hergestellt, indem man Teigplatten aufrollt.

Cannelloni

Als Nicola Federico am 2. Juli 1891 in Neapel zur Welt kam, konnte natürlich niemand wissen, dass er einmal eine der berühmtesten Nudeln der Welt - die Cannelloni - erfinden sollte.

In ihrem Ursprung entwickelte sich die Pastasorte Farfalle in der antiken Region Emilia.

Farfalle

Bei kaum einer anderen Pastasorte ist der Name so sehr Programm: Farfalla ist das italienische Wort für Schmetterling, Farfalle sind als Plural entsprechend viele Schmetterlinge. So sehen die Nudeln auch aus.

Die Pastasorte Fettuccine kommt aus der Römischen Küche und ist eine dünne, breit gerollte Nudel.

Fettuccine

Wenn es in der Pastaküche eine hohe Kunst gibt, dann liegt sie in der Zubereitung von Fettuccine. So bezeichnet man relativ schmale Bandnudeln, wie sie vor allem im mittleren bis nördlichen Italien gern verwendet werden.

Gnocchi sind nicht gleich Gnocchi. Doch im größten Teil Italiens versteht man darunter kleine Klöße.

Gnocchi

Pasta und Nudeln kennt heute jedes Kind. In Italien wächst man sowieso mit ihnen auf. Etwas anders verhält es sich mit Gnocchi. Die kommen deutlich seltener auf den Tisch.

Linguine, auch Linguini genannt, ähneln der Spaghetti sehr, sind jedoch flach.

Linguine

Linguine stammen ursprünglich aus der Region Kampanien im Süden Italiens, sind heute aber überall in Westeuropa zu haben. Sie haben die gleiche Länge wie Spaghetti, sind dabei jedoch flach.

Makkaroni sind kurze Röhrennudeln mit einer gewölbten Form.

Makkaroni

Wenn es um Nudeln geht, dann sind Makkaroni die unangefochtene Nummer eins beim Nachwuchs. Nur wenn sie den Namen schreiben sollen, dann kann es schon mal ungemütlich werde.

Die üblicherweise mindestens einen Zentimeter breiten Pappardelle stammen aus der Toskana.

Pappardelle

Lange haben die Italiener diese Pastaspezialität für sich behalten. Spaghetti, Makkaroni und auch Lasagneblätter wurden gern und großzügig exportiert, doch die Pappardelle blieb den wahren Kennern vorbehalten.

Penne lisce sind eine traditionelle Nudelsorte aus der italienischen Region Kampanien.

Penne lisce

Den Italienern selbst bleiben nur sehr wenige Sorten übrig, die nicht auch auf dem Rest der Erde zubereitet werden. Eine dieser Raritäten sind die „Penne lisce“.

In Italien, dem Heimatland der Nudeln, gelten Penne Rigate als das Feinschmecker-Produkt unter den Pastasorten.

Penne rigate

In ihrem Heimatland gelten Penne rigate als die Pastaform schlechthin für Feinschmecker. Das liegt nicht nur daran, dass sie in ihrem hohlen Inneren so wunderbar Soße aufnehmen können.

Ravioli sind eine italienische Nudelspezialität, die je nach Region unterschiedlich gefüllt und serviert wird.

Ravioli

Einige leckere Rezepte haben einen bescheidenen Hintergrund: Sie wurden erfunden, um Reste zu verwerten. Resteverwertung soll im mittelalterlichen Italien auch zur Erfindung der Ravioli geführt haben.

Zu Rigatoni werden vor allem Soßen gegessen. Als Beilage zu Fleisch- oder Fischgerichten kommen sie in der italienischen Küche kaum vor.

Rigatoni

Wer Spaghetti und Makkaroni für die italienischsten der italienischen Nudelsorten hält, der befindet sich in guter Gesellschaft – aber er irrt. Tatsächlich dürften nämlich die Rigatoni diesen Ehrentitel verdienen.

Die Bezeichnung Spaghetti wurde aus dem Italienischen übernommen und bedeutet soviel wie ‚Schnürchen‘.

Spaghetti

Lange bevor es in Deutschland „Pasta“ gab, gab es schon Spaghetti. Die langen, dünnen Nudeln kamen mit der ersten Generation italienischer Immigranten ins Land.

Tagliatelle sind eine Art Bandnudeln aus der italienischen Region Emilia-Romagna.

Tagliatelle

Wer meint, nur weil die Tagliatelle flach und dünn ist, könne er sie eindeutig erkennen, der hat die Rechnung ohne Taglierini, Tagliolini und erst recht ohne die Fettuccine gemacht.

Ursprünglich wurden Tortellini lediglich für die Einlage in Suppen verwendet. Inzwischen sind die Nudeln eher universell in Rezepten verstreut.

Tortellini

In Bologna, der Heimat der Tortellini, erzählt man sich bis heute die Geschichte, dass einst die Göttin der Liebe und Verführung in der Stadt zu Besuch weilte.

Vermicelli ist eine Nudelsorte, welche Ähnlichkeit zur Spaghetti hat. In Italien ist die Vermicelli etwas dicker als die Spaghetti. In den USA ist es genau umgekehrt.

Vermicelli

Pasta gehört mittlerweile zum Alltag. Trotzdem hält die Welt der Nudel ab und an noch eine Überraschung bereit. Ein Beispiel dafür sind Vermicelli.